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Webdesign-Lexikon

Internetdomain

Eine Internetdomain (z.B. www.el-golfo.de) ist Ihre Adresse im Internet. Wer sie kennt, findet zu Ihnen. Wer Sie nicht kennt, findet eventuell über eine Suchmaschine zu Ihrer Webseite.

Eine Domain sollte nicht zu lang sein, denn niemand schreibt gerne viel. Sie sollte prägnant sein, denn sonst kann sie sich niemand merken. Und sie muss rechtskonform sein – es gilt den Markenschutz, das Wettbewerbsgesetz und weitere Dinge zu beachten. Auch für die Suchmaschinenoptimierung ist die richtige Domain ausschlaggebend.

Eine Domain erhalten Sie meistens im Rahmen eines Hostingpaketes zusammen mit dem sogenannten Webspace.

Webspace

Der Webspace ist Speicherplatz auf einem Computer, der eine Daueranbindung an das Internet hat (Internetserver). Damit Ihre Webseite rund um die Uhr abrufbar ist, muss diese auf einem solchen Internetserver gespeichert sein. Das Bereitstellen von Webspace wird "Hosting" genannt. Webspace wird überlicherweise angemietet, da nur bei großen Unternehmen die Anschaffung und Wartung eigener Server Sinn macht. Damit Ihre Webseite über Ihre Internetdomain aufgerufen werden kann, verweist Ihre Domain auf Ihren Webspace. Das heißt: Nur Domain und Webspace zusammen machen wirklich Sinn.

Impressumspflicht

Als Betreiber einer geschäftsmäßigen Webseite müssen Sie ein Impressum mit bestimmten Mindestinformationen bereithalten. Leider ist dies immer noch ein Mangel an vielen Webseiten, von dem sich so einige Anwälte Ihren Lebensunterhalt verdienen. Eine Abmahnung kann schnell über 1.000 Euro kosten. Dieses Lehrgeld können Sie sich sparen, wenn Sie sich ein wenig mit dem Thema vertraut machen.

Webdesigner können Ihnen hierzu zwar keine Rechtsberatung geben (wenn Sie nicht zufällig zugleich Anwalt sind) haben aber in der Regel Erfahrung mit diesen Sachen und können Ihnen eventuell sogar ein Musterimpressum für Ihre Berufsgruppe bereitstellen.

Barrierefreies Webdesign

Barrierefreiheit meint eine Webseite so zu gestalten, dass diese auch für Menschen mit Behinderung zugänglich ist.

In Deutschland leben zum Beispiel ca. 150.000 Blinde und Sehgeschädigte, die Ihre Webseite nur mit entsprechenden Hilfsmitteln benutzen können. Dafür muss Ihre Webseite barrierefrei ausgelegt sein, was man durch die Wahl geeigneter Techniken bei der Erstellung der Seite erreicht. Barrierfreiheit zerschießt weder die Optik Ihrer Seite, noch verlangt Sie eine aufwendigere Gestaltung – Sie bringt Ihnen lediglich mehr Nutzer.

Suchmaschinen-Marketing

Von Suchmaschinen-Marketing spricht man, wenn Geld dafür bezahlt wird in den Suchmaschinen im Anzeigenbereich schnell und in gewünschter Weise gefunden zu werden.

Von Google zum Beispiel gibt es das Adwords-Programm, mit dessen Hilfe Sie sofort in den Ergebnislisten auf den farblich unterlegten oberen Positionen oder auf der rechten Seite landen. Die Resonanz auf eine solche Anzeigenschaltung ist in der Regel sehr gross. Da die Kostenabrechnung hier pro Klick erfolgt, ist es notwendig eine solche Werbekampagne mit Bedacht anzulegen und ständig zu optimieren, da Sie sonst viel Geld zum Fenster herauswerfen.

Suchmaschinen-Optimierung

Suchmaschinenoptimierung kann auf der Webseite selbst (On-Site) und im globalen Linkgefüge des WWW (Off-Site) vorgenommen werden, da Google (als wichtigste Suchmaschine) sowohl den Inhalt der Seite, als auch die von außen auf eine Seite verweisende Links in der Bewertung berücksichtigt.

Man schätzt, dass für die Position der Google-Trefferlisten über 200 Faktoren berücksichtigt werden, deren Gewichtung nicht veröffentlicht ist und sich zudem regelmäßig ändert. Nicht nur eingehende Links und das Vorkommen eines Suchbegriffes in Text, Titel, Überschriften, Bilder-Alternativtexten und MetaTags spielt eine Rolle, sondern auch die Domain, Dateinamen und Dateiendungen, Codestruktur, Ladezeit, Serverstandort, usw…

Webseiten in Flash

Für Seiten mit besonderer Betonung auf Multimedialität und Interaktivität kann eine Flash-Seite (anstelle einer klassischen HTML-Seite) zum Einsatz kommen, die man sich als ein Film vorstellen mag, der auf User-Aktionen reagieren kann.

Texte in einer vollständig in Flash erstellten Seite können von Suchmaschinen nicht gelesen werden. Die Änderung einer Flashseite ist in der Regel aufwendiger und kann nur in den Quelldateien vorgenommen werden. Damit der Seitenbesucher die Flashseite sehen kann, benötigt dessen Browser ein entsprechendes Addon, was heutzutage jedoch auf den allermeisten Computern vorhanden ist.

Conversion-Rate

Eine Conversion meint eine Umwandlung eines Seitenbesuchers in einen echten Kunden. Die Conversion-Rate gibt (z.B. in Prozent) die Leistungsfähigkeit einer Webseite in Bezug auf Kundengenerierung an.
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